Der Vorstand nimmt an den öffentlichen Veranstaltungen des Stadtsportbunds teil. Der Stadtsportbund Bonn vertritt die Interessen der Bonner Sportler. Er unterstützt die Vereine auf allen Ebenen und ist das Bindeglied zur Stadtverwaltung und den Verantwortlichen der politischen Parteien. Über ihn laufen auch die Zuschusszahlungen der Stadt für jugendliche Vereinsmitglieder und vereinseigene Anlagen. Das hat über viele Jahre sehr gut geklappt. In Zeiten geschrumpfter Kassen ist die Situation jedoch immer schwieriger geworden. Die Zahlungen an die Vereine für die Jugendlichen und für eigene Anlagen wurden seit dem Jahr 2010 immer mehr reduziert bzw. ganz gestrichen.

Diese finanziellen Einbußen nagten bei manchen Clubs schon an der Existenz. Als dann die für das Stadtsäckel Verantwortlichen die wegen vielfältiger Aufgaben in Schieflage geratene Stadtkasse durch die Einführung einer Sportstättennutzungsgebühr auf Kosten der Sportler aufpolieren wollten, regte sich in den Vereinen massiver Widerstand. Einige Vereinsvertreter
schlossen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen und gründeten die Initiative „Pro Sportstadt Bonn - kurz PSB". Dieses Bündnis nahm schon nach kurzer Zeit Fahrt auf. Knapp 100 Vereine mit über 70 Sportarten und mehr als 76.000 Mitgliedern schlossen sich an.

Die Bemühungen des kompetenten Vorstandsteams führten bereits im Gründungsjahr zu ersten Erfolgen. Die Sportstättennutzungsgebühr konnte verhindert werden und die stark gekürzten Zuschüsse für die Jugend wurden wieder auf das Niveau des Jahres 2010 gehoben. Auch die Zuschüsse für vereinseigene Anlagen wurden nach der Komplettstreichung in 2012 ab 2013 in etwa auf der Basis des Jahres 2010 aktiviert. Unser Verein, der schon kurz nach der Gründung der Initiative „PSB" beigetreten war, konnte bereits 2012 etwas und ab 2013 voll von den Errungenschaften profitieren.

Spätestens an dieser Stelle des Berichts muss erwähnt werden, dass diese für die Sportler so positive Entwicklung ohne die Bemühungen und den Einfluss des „PSB"-Vorstandes gewiss nicht zustande eingetreten wäre. Deshalb war es eine logische Folge und gute Entscheidung der „PSB"-Leute, sich auf der anlässlich der Mitgliederversammlung am 28. Mai 2013 angesetzten Neuwahl des Stadtsportbund-Vorstands zu bewerben. Nach der Vorgeschichte war es nicht verwunderlich, dass die zahlreich anwesenden Vereinsvertreter mit großer Mehrheit für die Kandidaten der „PSB" votierten.

Die neue Crew hat den Stadtsportbund mit viel Sachverstand, Fleiß und bewundernswerter Energie belebt. Offenheit und zeitnahe Berichterstattung gehören zu ihrem Markenzeichen und führen zu einer großen Akzeptanz in den Vereinen. Davon konnten sich die Besucher des gut besuchten Neujahrsempfangs am 09.01.2014 im Telekom Dome überzeugen. Inzwischen haben die Verantwortlichen unter dem Titel „VISION - Pro Sportstadt Bonn 2030" eine umfangreiche und zukunftweisende Strategie für den Bonner Sport zu Papier gebracht, die den Sport in der ganzen Region nachhaltig weiter entwickeln und festigen kann. Für diese Vorhaben kann man den Herausgebern nur die Daumen drücken und viel Glück wünschen.